Solarenergie – Fördersätze werden gesenkt

by Redaktion on 21. Januar 2012

Solaranlagen gelten nicht nur als umweltfreundliche Energiequelle, sondern schienen auch eine lukrative Geldinvestition in die Zukunft zu sein. Die Politik sah dies genauso, weswegen in erneuerbare Energien investiert wurde und Fördersätze eingeleitet wurden, um umweltbewusste Haushälte finanziell zu unterstützen. Auch wenn die Förderungen Jahr für Jahr sinken und dies auch bis ins Jahr 2017 hineinragt, lohnt sich die Investition in Solarenergie, davon sind Experten überzeugt.

Rentiert es sich immer noch, trotz des hohen Anschaffungspreises?

Solarenergie trotz Kürzungen lohnenswert

Zu Beginn dieses Jahres sank die Förderung um ganze 15 Prozent und diese Tendenz wird sich wohl auch in den kommenden Jahren nicht ändern. Dennoch garantiert der Staat 20 Jahre lang, unabhängig von Kürzungen der Förderungen, einen konstanten Preis für die Abnahme von Strom aus Solaranlagen. Das heißt, Sie bekommen von ihrem örtlichen Stromanbieter 20 Jahre lang einen konstanten Preis für den Strom, der durch ihre Solaranlage in das Stromnetz gespeist wird. Zur Zeit würde sich das auf eine Anlage von 24,43 Cent je Kilowattstunde belaufen. Zusätzlich erhalten Verbraucher, die ihren Solarstrom selber nutzen, eine Prämie von 8 Cent auf die verbrauchte Kilowattstunde. Steigt der von Ihnen benötigte Anteil dieses Stroms auf über 30 Prozent, so sind es sogar 12,43 Cent pro kwh. Möchten Sie sich eine Solaranlage auf ihrem Dach installieren lassen, so spielt nicht nur die Größe der Anlage eine Rolle sondern auch der Standort ihres Hauses. Es sollte nach Möglichkeiten das Dach nach Süden ausgerichtet sein und angrenzende Bäume sollten wenn möglich nicht die Einstrahlung der Sonne auf die Anlage verhindern. Kosten für beispielsweise ein Einfamilienhaus belaufen sich auf ungefähr 15.000 Euro. Wie hoch die Rendite letztendlich ist, hängt immer von Ihrem persönlichen Steuersatz ab und natürlich von der jährlichen Sonnenschein-Dauer.

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