Durch den Atomausstieg und das Abschalten von Atomkraftwerken, müssen sich Bundesländer und Städte zukünftig neue Wege zum Stromgenerieren einfallen lassen. So wie die Stadt Augsburg, die in den bestehenden Hochablass Turbinen zum Strom erzeugen einbauen will. Doch es gibt Proteste aus der Bevölkerung gegen das Vorhaben.
Der Atomausstieg - Neue Alternativen gesucht
Augsburg besitzt einen etwa 100 Jahre alten Hochablass, der den Lech reguliert und Wasser in die Augsburger Stadtbäche umleitet. In diesen Hochablass will die Stadt Turbinen, zum Strom erzeugen, einbauen lassen. Diese sollen fast unsichtbar in das Wehr integriert werden und seien ökologisch und wirtschaftlich sinnvoll. Doch viele Bürger wehren sich gegen die Pläne der Stadt und sprechen dabei vor allem die Gewässerökologie, Klimaschutz, Wirtschaftlichkeit und Ästhetik an.
Land Bayern plant weitere Turbinen in Hochablässen
Streite wie in Augsburg könnte es in Zukunft häufiger geben. Durch die Energiewende und den Atomausstieg muss etwa die Hälfte des bayrischen Stroms zukünftig aus anderen Quellen als der Atomenergie kommen. Die Landesregierung plant zukünftig weitere Turbinen in Hochablässe zu integrieren. Damit soll verhindert werden, dass an der Lech nicht noch eine weitere Staumauer gebaut werden muss. Schon jetzt befinden sich fast 30 Kraftwerke auf dem kurzen Stück. Doch es wir auch darauf hingewiesen, dass auch Wind-, Bio- und die Solarenergie eine große Rolle spielen.
